Gemeinsam mit Bianca Wöhlke (SPD-Kandidatin für den Ortsrat Erichshagen-Wölpe) und den Ortsratsmitgliedern Klaas Warnecke sowie Gerd Dreppenstedt habe ich mir die Planungen zur B 215 n zwischen Nienburg und Rohrsen vor Ort angesehen. Im Fokus stand der „Knoten Mitte“, an dem die B 214 und die künftige B 215n zusammentreffen sollen.
Aktuell sieht das Bundesverkehrsministerium für den „Knoten Mitte“ weiterhin eine signalisierte, plangleiche Kreuzung vor, während am „Knoten Nord“ inzwischen auch ein Kreisverkehr möglich ist. Das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Vor Ort wird ein Kreisverkehr klar favorisiert – von der Samtgemeinde Heemsen, der Stadt Nienburg und den Menschen, die täglich hier unterwegs sind. Ein Kreisverkehr könnte den Verkehrsfluss verbessern, Wartezeiten verringern und die Übersichtlichkeit erhöhen. Warum soll diese Lösung am Knoten Mitte ausgeschlossen bleiben?
Ich habe mich dazu erneut an das Bundesverkehrsministerium gewandt. Meine Forderung: Die Argumente für und gegen einen Kreisverkehr müssen transparent auf den Tisch, und die Erfahrungen vor Ort müssen in Berlin gehört werden. Denn bei einem Projekt dieser Größenordnung zählen die tatsächlichen Verkehrsbedingungen und die Sicherheit der Menschen hier vor Ort.

