Kürzlich waren wir in der Bundesgeschäftsstelle der DLRG in Bad Nenndorf zu Gast – gemeinsam mit unserer Landratskandidatin Andrea Stüdemann und unserem Samtgemeindebürgermeisterkandidaten Ralph Tegtmeier. Im Fokus standen die Water-Search-and-Rescue-Einheit für den europäischen Katastrophenschutz und die Schwimmfähigkeit unserer Bevölkerung.
Die ehrenamtliche Water-Search-and-Rescue-Einheit ist innerhalb von sechs Stunden einsatzbereit und kann bis zu zehn Tage autark agieren. Nach den Hochwasser-Erfahrungen im Ahrtal ist klar: Solche Einheiten brauchen verlässliche Bundesgelder.
Trotz der rund 6.000 ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer an den Küsten können immer weniger Kinder sicher schwimmen. Deshalb muss Schwimmen fester Bestandteil des Sportunterrichts sein, besonders in Grundschulen. Der Bund hat 2026 einen Förderaufruf zur Sanierung von Schwimmbädern gestartet, um Hallenbäder zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.
Unser Fazit: Katastrophenschutz und Schwimmfähigkeit sind gesellschaftliche Kernaufgaben, die haupt- und ehrenamtlich wahrgenommen werden müssen. Das verdient hohe Anerkennung und eine verlässliche Finanzierung.

