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Der Rethof darf nicht unter die Räder kommen!

Gemeinsam mit dem Förderverein Bückeburger Niederung und der SPD Bückeburg waren wir auf einer Radtour durch die Bückeburger Niederung unterwegs. Unser Ziel war der Rethof, ein jahrhundertealter, denkmalgeschützter Hof, auf dem zwei familiengeführte landwirtschaftliche Betriebe ansässig sind.

Die geplante ICE-Neubaustrecke Hannover–Bielefeld bedroht die Zukunft der Familien Loose und Hornung jedoch unmittelbar. Der Rethof liegt genau in dem Trassenkorridor, den die Deutsche Bahn derzeit verfolgt. Nach den bisherigen Planungen würde die Strecke direkt über das Hofgelände führen.

Das würde nicht nur das Ende der beiden gewachsenen landwirtschaftlichen Betriebe bedeuten. Es geht um Heimat, Existenzen und ein über Generationen bewahrtes Erbe. Jakob Hornung hat es treffend auf den Punkt gebracht: „Sie fahren genau durch unser Wohnzimmer.“

Wir sagen deshalb klar: Die Menschen vor Ort dürfen mit dieser Bedrohung nicht allein gelassen werden. Die Interessen der betroffenen Familien, der Landwirtschaft und des Naturraums müssen ernst genommen werden.

Zugleich stellt sich die Frage der Finanzierung: Schon heute fehlen dem Bund die Mittel, um viele laufende Bahn-Großprojekte ausreichend zu finanzieren. Wie soll dann eine zusätzliche ICE-Neubaustrecke bezahlt werden?

Wir stehen an der Seite der Familien Loose und Hornung sowie der Menschen in der Bückeburger Niederung. Ihr Einsatz zeigt: Aufgeben ist keine Option.

📍 Gemeinsam setzen wir uns für den Erhalt des Rethofs, der Landwirtschaft und unserer Heimat ein.