„Bürokratie abbauen, Kinder stärken“ – im Gespräch mit dem Alleinerziehenden-Netzwerk Nienburg
Alleinerziehende leisten tagtäglich Großartiges – oft unter schwierigen Bedingungen. Das wurde beim Austausch mit dem Team von ANNie – dem Alleinerziehenden-Netzwerk Nienburg – einmal mehr deutlich.
Gemeinsam mit Katrin Fedler, Mirja Kleuker, Catrina Lohmeyer und Susanne Reinert haben wir über zentrale Herausforderungen gesprochen: von finanziellen Belastungen und fehlenden Betreuungsangeboten bis hin zu unnötiger Bürokratie.
Auch Henrik Buschmann vom SPD-Ortsverein Nienburg und betroffene Eltern haben wertvolle Einblicke geteilt. Besonders eindrücklich war, wie stark starre Bemessungsgrenzen berufstätige Alleinerziehende benachteiligen. Wer arbeitet, darf am Ende nicht schlechter dastehen. Leistungen müssen gerechter und einfacher zugänglich werden!
Dabei geht es nicht nur um die Eltern, sondern auch um ihre Kinder. Lange Wartezeiten bei Kinderpsycholog:innen, zu wenig Schulsozialarbeit und der Druck sozialer Medien wirken sich spürbar auf ihre mentale Gesundheit aus. Hier müssen wir politisch dringend gegensteuern.
Ich bin beeindruckt vom Engagement von ANNie und den Menschen, die das Netzwerk tragen. Seit sechs Jahren sind sie eine unverzichtbare Stütze für Ein-Eltern-Familien in unserer Region.
Eure Anliegen nehme ich mit nach Berlin: für weniger Bürokratie, gerechtere Unterstützung und starke Familien!

