Kürzlich durfte ich ein tolles Familienunternehmen in meinem Wahlkreis besuchen – die Brüggemann Dächer GmbH in Liebenau.
Gegründet 1967 vom Vater, stetig gewachsen und inzwischen mit einem Zimmereibetrieb fusioniert, ist Brüggemann heute ein starker Mittelständler mit rund 100 Beschäftigten.
Im Gespräch mit Geschäftsführer Knut Brüggemann, zugleich Kreishandwerksmeister, ging es um Themen, die viele Betriebe beschäftigen: Nachwuchsgewinnung, Bürokratieabbau und die Aus- und Weiterbildung am neuen BD Campus.
Besonders beeindruckend: Aktuell werden 18 junge Menschen ausgebildet – echte Perspektiven fürs Handwerk!
Brüggemann Dächer bildet bewusst breit aus: Auch Abiturientinnen, Abiturienten und Studienaussteiger, etwa aus dem Bauingenieurwesen, finden hier ihren Weg in eine handfeste berufliche Zukunft. Der neue Campus mit modernen Ausbildungs- und Besprechungsräumen zeigt, wie attraktiv Ausbildung heute sein kann.
Klar wurde im Gespräch aber auch: Förderprogramme müssen praktikabel sein. Zu lange, zu komplizierte Anträge binden Ressourcen, die eigentlich ins Handwerk gehören. Und Projekte sollten aus Überzeugung entstehen – nicht nur, weil es gerade Fördermittel gibt.
Auch das Thema Bauvorschriften spielt eine wichtige Rolle. Wenn Bund und Länder Regelungen ändern oder beschleunigen wollen, braucht es bessere Abstimmung. Unterschiedliche Vorgaben zwischen den Bundesländern dürfen Betriebe, die überregional tätig sind, nicht zusätzlich belasten.
Mein Fazit: Das Handwerk ist innovativ, ausbildungsstark und bereit für die Zukunft
Jetzt gilt es, Bürokratie abzubauen, Verfahren zu vereinfachen und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Leistung sich lohnt – ohne unnötige Hürden.
Dafür setze ich mich auch weiterhin im Bundestag ein.

