Heute feiern wir den Internationalen Frauentag. Ein Tag, der uns daran erinnert: Gleichstellung ist nicht selbstverständlich – sie muss erkämpft, verteidigt und jeden Tag neu gestaltet werden.
Frauen haben ein Recht auf echte Gleichstellung – in der Familie, im Beruf, in der Politik und im Alltag… Aber die Realität zeigt: Noch immer übernehmen Frauen den Großteil der unbezahlten Sorgearbeit und verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Das ist nicht hinnehmbar.
- Mit der Elterngeldreform schaffen wir mehr Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit.
- Wir setzen die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz um, um endlich mehr Lohngerechtigkeit zu schaffen.
- Und mit dem neuen Gewalthilfegesetz sowie dem Ausbau des Gewaltschutzgesetzes stärken wir den Schutz von Frauen vor Gewalt.
Mir ist besonders wichtig, dass Frauen überall – in Stadt und Land – die gleiche Unterstützung und Sicherheit erfahren. Denn Gleichstellung darf keine Frage des Wohnorts sein. Hier spielen die vielen engagierten Beratungsstellen, Vereine und Initiativen bei uns vor Ort eine entscheidende Rolle. Sie leisten Tag für Tag großartige Arbeit, hören zu, stärken und begleiten Frauen in schwierigen Situationen. Dafür gilt ihnen mein großer Dank!
Der Internationale Frauentag ist für mich kein Tag der leeren Worte, sondern ein Auftrag: Wir müssen weiter daran arbeiten, dass Frauen die gleichen Chancen, dieselbe Wertschätzung und dieselbe Sicherheit erfahren – in allen Lebensbereichen. Kurz: Dass sie so leben können, wie sie es sich wünschen und wollen! 100
Am Frauentag denke ich auch immer an mein Großmütter und meine Mutter, die – je auf ihre Weise ihr Leben selbstbestimmt gelebt haben und ohne die ich heute nicht Bundestagsabgeordnete wäre!
Gleichstellung ist unsere Stärke – gemeinsam machen wir sie zur Selbstverständlichkeit!

