Gerade in diesen Tagen bewegt viele Menschen in unserer Region die Frage nach guten und sicheren Arbeitsplätzen. Gemeinsam mit Jan-Philipp Beck habe ich mich heute genau deshalb mit Fred Hartmann (IG-Metall Nienburg-Stadthagen) sowie Kai Hensel (Betriebsratsvorsitzender) und Ali Yilmaz (Betriebsrat) ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand, wie wir den Standort Stadthagen stärken können und welche Schritte jetzt notwendig sind, damit aus Sorge wieder Perspektive werden kann.
Faurecia prägt die industrielle Struktur in Stadthagen und steht für qualifizierte Arbeit. Am Standort arbeiten nach dem schmerzhaften Stellenabbau in den letzten Jahren derzeit rund 55 Beschäftigte, die unter anderem Rücksitzbänke für die Automobilindustrie fertigen. Die aktuelle Lage ist erneut eine Herausforderung, aber wir glauben an den Standort!
Die Beschäftigten haben in kurzer Zeit neue Qualifikationen aufgebaut, Fertigungsprozesse weiterentwickelt und Qualität auf hohem Niveau etabliert. Die technische Ausstattung ist vorhanden, ebenso die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und sich auf veränderte Anforderungen einzustellen. Genau das ist die Grundlage, auf der Zukunft entstehen kann.
Entscheidend ist jetzt ein klarer Fahrplan. Wir brauchen Partner, die mit anpacken, Kooperationen eingehen, Aufträge sichern und neue Produktideen, die Wertschöpfung nach Stadthagen bringen.
Uns ist das wichtig, weil Stadthagen und die Schaumburger Region als Wirtschaftsstandort eine starke industrielle Basis brauchen. Mit Arbeitsplätzen, die bleiben, mit Ideen, die wachsen, und mit Entscheidungen, die Planungssicherheit schaffen. Hierfür werden wir uns weiter einsetzen.
Danke für den offenen, konstruktiven Austausch. Wir bleiben gemeinsam dran!

